
Dem Mann werden Terrorismusfinanzierung und Anleitung zur Begehung einer schweren staatsgefährdenden Gewalttat vorgeworfen, teilte die Bundesanwaltschaft in Karlsruhe mit. Nach Angaben von Bundesinnenminister Dobrindt handelt es sich um eine "rechtsextreme Plattform". Gegen den Verdächtigen werde seit Juni ermittelt. Dieser habe versucht, über die Plattform "Geld zu generieren" und es für Anschläge auf Vertreter des öffentlichen Lebens einzusetzen. Zudem seien Anleitungen zum Bombenbau veröffentlicht worden.
Nach Informationen des Magazins "Der Spiegel" standen auf einer Liste die Namen von mehr als 20 Personen, darunter die der früheren Bundeskanzler Scholz und Merkel. Der Mann war den Sicherheitsbehörden seit 2020 bekannt, weil er durch Widerstandshandlungen bei Corona-Protesten aufgefallen war. Der Beschuldigte wird heute dem Ermittlungsrichter vorgeführt.
Diese Nachricht wurde am 11.11.2025 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
