Stade
Nach Angriff in Mutter-Kind-Heim mit sechs Toten: Beamtenbund fordert mehr Schutz für Beschäftigte des öffentlichen Dienstes

Nach dem Schusswaffenangriff in einer Mutter-Kind-Einrichtung im niedersächsischen Stade mit sechs Todesopfern fordert der Deutsche Beamtenbund zusätzliche Schutzmaßnahmen.

    Einsatzkräfte zur Krisenintervention stehen auf einer Straße in Stade.
    Nach den Toten in einer Jugendeinrichtung in Stade fordert der Deutsche Beamtenbund zusätzliche Schutzmaßnahmen. (Katrin Luxenburger / dpa / Katrin Luxenburger)
    Seit Jahren weise der Verband auf die wachsende Zahl von Gewalttaten gegen Beschäftigte des öffentlichen Dienstes hin, sagte der DBB-Vorsitzende Geyer der "Rheinischen Post". Man schulde Menschen einen besonderen Schutz, die für den Staat den Kopf hinhielten. Es gehe um eine gesamtgesellschaftliche Verantwortung. Geyer forderte eine schnelle Aufklärung der Tat und konkrete Schlussfolgerungen.
    Bei den Todesopfern handelte es sich um sechs Mitarbeiter der Einrichtung und des Jugendamts. Der mutmaßliche Täter wurde festgenommen. Den Ermittlern zufolge gilt ein Sorgerechtsstreit als mögliches Motiv. Der Angriff löste bundesweit Entsetzen aus.
    Diese Nachricht wurde am 30.06.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.