
Der Geheimdienst sei eingeschaltet, um die Täter zu finden, erklärte Attal. Die Staatsanwaltschaft in Paris leitete Ermittlungen ein. Es handle sich um Straftaten, die die grundlegenden Interessen der Nation bedrohten, hieß es in einer Mitteilung. Dies könne mit bis zu 20 Jahren Haft geahndet werden.
Unbekannte hatte am Tag der Eröffnung der Olympischen Spiele an verschiedenen Orten in Frankreich Glasfaser-Kabel in Brand gesetzt, die für die Sicherheit der Züge und die Weichenstellung wichtig sind. Der Zugverkehr ist stark beeinträchtigt, zahlreiche Verbindungen fallen aus. Nach Angaben der französischen Staatsbahn SNCF sind etwa 800.000 Reisende betroffen. Fahrgäste wurden aufgerufen, ihre Reisen zu verschieben und nicht zu den Bahnhöfen zu kommen. Die Gesellschaft Eurostar, die Züge zwischen Frankreich, Großbritannien und Deutschland anbietet, kündigte an, dass bis einschließlich Sonntag ein Viertel der Verbindungen gestrichen werde.
Diese Nachricht wurde am 26.07.2024 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
