Fußball-WM
Nach aufgehobener Rotsperre: Infantino weist Einflussnahme Trumps zurück

In der Kontroverse um die Aufhebung der Sperre eines US-Nationalspielers bei der Fußball-WM hat FIFA-Chef Infantino eine Einflussnahme durch US-Präsident Trump dementiert.

    US-Präsident Donald Trump und FIFA-Präsident Gianni Infantino schütteln sich vor dem WM-Pokal die Hände.
    US-Präsident Donald Trump und FIFA-Präsident Gianni Infantino pflegen schon länger ein gutes Verhältnis, das nun offenbar dem US-Team zum sportlichen Vorteil gereichen könnte. (picture alliance / ANP / Koen van Weel)
    Infantino erklärte in einer Stellungnahme, Trump habe ihn in der Angelegenheit zwar angerufen. Er habe dem US-Präsidenten in dem Gespräch aber deutlich gemacht, dass die Disziplinarkommission der FIFA unabhängig sei.
    Die Kommission hatte die im Sechzehntelfinale verhängte rote Karte gegen den US-Stürmer Folarin Balogun zur Bewährung ausgesetzt, sodass dieser beim Achtelfinale gegen Belgien antreten darf. Trump selbst erklärte, er habe Infantino um eine Überprüfung des Falls gebeten, und die FIFA habe daraufhin die richtige Entscheidung getroffen.
    Zur Stunde beginnt das Achtelfinale zwischen Portugal und Spanien, das Spiel zwischen den USA und Belgien folgt um 2 Uhr nachts.
    Diese Nachricht wurde am 06.07.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.