
Bei einer Wahlversammlung der Partei wurde am Abend das Mitglied des Abgeordnetenhauses, Schneider, als Direktkandidatin für die Bundestagswahl bestimmt. Sie setzte sich mit rund 74 Prozent der Stimmen durch. Gelbhaar war Mitte November noch mit mehr als 98 Prozent gewählt worden. Mehrere Frauen hatten Belästigungsvorwürfe gegen den verkehrspolitischen Sprecher der Grünen erhoben. Gelbhaar weist sie als "frei erfunden" zurück und will sich juristisch zur Wehr setzen. Dennoch trat er Mitte Dezember bei der Aufstellung der Landesliste nicht mehr an. Der Kreisvorstand der Grünen legte ihm anschließend nahe, sich auch nicht mehr um die Direktkandidatur zu bewerben.
Diese Nachricht wurde am 09.01.2025 im Programm Deutschlandfunk gesendet.