
Man wolle dafür sorgen, dass sich die Täter nicht mehr sicher fühlen könnten, sagte die SPD-Politikerin dem Sender RTL/NTV. Sie müssten damit rechnen, dass sie wirksam verfolgt würden. Das Herstellen und Verbreiten pornografischer sogenannter "Deepfakes" müsse unter Strafe gestellt werden.
Anlass für die Äußerungen der Justizministerin ist ein Bericht des Nachrichtenmagazins ""Der Spiegel" über Vorwürfe der Schauspielerin Collien Fernandes gegen ihren Ex-Mann Christian Ulmen. Von ihr waren jahrelang solche mit Künstlicher Intelligenz erzeugte Bilder im Umlauf. Fernandes beschuldigt Ulmen und hat in Spanien, wo das Paar lebte, Anzeige gegen ihn erstattet. Ulmen äußerte sich bislang nicht dazu; es gilt die Unschuldsvermutung. Sein Anwalt bezeichnete die Berichterstattung über den Schauspieler als rechtswidrig. Es würden unwahre Tatsachen aufgrund von einseitigen Schilderungen verbreitet, erklärte seine Kanzlei.
Diese Nachricht wurde am 20.03.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
