Weltgesundheitsorganisation
Nach Ebola-Ausbruch im Kongo und in Uganda: WHO ruft internationale Gesundheitsnotlage aus

Die Weltgesundheitsorganisation stuft den neuen Ebola-Ausbruch in der Demokratischen Republik Kongo und dem benachbarten Uganda als eine internationale Gesundheitsnotlage ein. Damit sollen Nachbarländer in erhöhte Alarmbereitschaft versetzt werden. Zudem wolle man eine Unterstützung der internationalen Gemeinschaft mobilisieren, wie die WHO mitteilte. Es handle sich jedoch um keinen Pandemie-Alarm.

    Das Bild zeigt ein Ärzteteam bei Impfmaßnahmen gegen das Ebola-Virus in einem Zelt in Uganda.
    Ebola: Trotz Impfkampagnen kommt es in afrikanischen Staaten immer wieder zu Ausbrüchen (Archivbild). (AFP / BADRU KATUMBA)
    Der Ebola-Ausbruch war am Freitag in der kongolesischen Provinz Ituri gemeldet worden. Im benachbarten Uganda starb ebenfalls ein mit Ebola infizierter Mann. In beiden Ländern wurde die seltene Bundibugyo-Variante des Virus nachgewiesen. Für diese gibt es laut WHO keinen zugelassenen Impfstoff.
    Ebola ist eine ansteckende und lebensbedrohliche Infektionskrankheit. Eine Infektion führt zu Fieber und Muskelschmerzen, in schweren Fällen kommt es zu inneren und äußeren Blutungen und Organversagen.
    Diese Nachricht wurde am 17.05.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.