
Die Freiheit der Schifffahrt müsse wiederhergestellt werden, erklärte von der Leyen. Dies sei unerlässlich für die regionale Stabilität sowie die Weltwirtschaft. Auch öffne die vorläufige Übereinkunft die Tür für umfassendere Verhandlungen über Frieden und Sicherheit in der Region. Ähnlich äußerte sich Bundesaußenminister Wadephul bei einem Treffen mit seinen europäischen Amtskollegen in Luxemburg. Frankreichs Präsident Macron kündigte an, dass die Folgen des US-iranischen Rahmenabkommens erörtert werden sollten. Zu den Inhalten der Übereinkunft, die am Freitag unterzeichnet werden soll, wurden bislang wenige Details bekannt. Laut dem pakistanischen Vermittler ist unter anderem eine sofortige Waffenruhe in der gesamten Region einschließlich des Libanon vorgesehen.
Israels Verteidigungsminister Katz zufolge wird sich die Armee aus dem Süd-Libanon nicht zurückziehen. Nach Darstellung der in Beirut ansässigen Staats-Agentur NNA soll es im Süden des Landes weitere israelische Angriffe gegeben haben.
Diese Nachricht wurde am 15.06.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
