Brandenburg
Nach Gewalttat an Schule in Gosen-Neu Zittau: U-Haft für mutmaßlicher Tater beantragt

Nach der Gewalttat mit zwei Toten an einer Schule im brandenburgischen Gosen-Neu Zittau hat die Staatsanwaltschaft die Unterbringung des mutmaßlichen Täters in Untersuchungshaft beantragt.

    Menschen bringen Blumen und Kerzen zum Gedenken an die Opfer zum Eingang einer Schule in Gosen-Neu Zittau.
    Menschen bringen Blumen und Kerzen zum Gedenken an die Opfer zum Eingang derer Schule in Gosen-Neu Zittau. Bei der Gewalttat wurden am Donnerstag eine Frau und ein Mann getötet. (picture alliance / dpa / Michael Ukas)
    Dem 19-Jährigen wird laut der Behörde zweifacher Mord vorgeworfen. Er ist dringend verdächtig, eine 18-jährige Schülerin und einen 30-jährigen Erzieher getötet zu haben. Bei dem weiblichen Opfer soll es sich um die ehemalige Freundin des Täters handeln. Das 30-jährige Opfer hatte laut den bisherigen Erkenntnissen den Angreifer stoppen wollen, der laut Medienberichten mit einem Messer bewaffnet war.
    Der Täter hat sich zu den Vorwürfen bisher nicht geäußert. Die Schule an der Landesgrenze zu Berlin wurde heute teilweise als Begegnungsraum zum Trauern geöffnet. Es sind Seelsorger und Einsatzkräfte dort. Zahlreiche Menschen legten Blumen an der Schule nieder und zündeten Kerzen an.
    Diese Nachricht wurde am 28.08.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.