
Die vier deutschen Passagiere werden von dort aus nach Frankfurt am Main gebracht. Zuvor waren im Rahmen der Evakuierungsaktion drei Flugzeuge jeweils mit Spaniern, Franzosen und Kanadiern gestartet. Ein französischer Passagier zeigte während des Rückfluges Symptome, wie Frankreichs Premierminister Lecornu auf der Plattform X mitteilte. Auf dem Schiff befanden sich zuletzt etwa 150 Menschen aus 23 Ländern.
Evakuierung voraussichtlich Montagmittag abgeschlossen
Die "Hondius" war von der spanischen Guardia Civil zum Hafen von Granadilla im Süden der spanischen Kanareninsel eskortiert worden. Die Evakuierung soll voraussichtlich bis morgen Mittag abgeschlossen sein. Der Chef der Weltgesundheitsorganisation, Ghebreyesus, wollte den Einsatz persönlich beaufsichtigen.
Die Passagiere gelten aufgrund der langen Inkubationszeit des Hantavirus als Hochrisikokontakte, auch wenn sie keine Symptome haben. Nach Angaben der WHO erkrankten sechs Personen nachweislich an dem Virus. Ein Deutscher und ein Ehepaar aus den Niederlanden starben. Die WHO stuft die Gefahr einer Ausbreitung des Virus als gering ein.
Diese Nachricht wurde am 10.05.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.



