Archiv

Gaza-Krieg
Nach Inkrafttreten der Waffenruhe kommen mehr als 600 Lkw mit Hilfsgütern im Gazastreifen an

Nach dem Inkrafttreten der Waffenruhe im Gazastreifen haben die Vereinten Nationen die Hilfslieferungen für die palästinensische Bevölkerung hochgefahren.

    Ägypten: LKW-Fahrer, die humanitäre Hilfsgüter transportieren, warten am Baloza-Kontrollpunkt auf dem Weg zum Grenzübergang Rafah zwischen Ägypten und dem Gazastreifen.
    LKW-Fahrer, die humanitäre Hilfsgüter transportieren, warten am Baloza-Kontrollpunkt auf dem Weg zum Grenzübergang Rafah zwischen Ägypten und dem Gazastreifen. (Amr Nabil / AP / dpa / Amr Nabil)
    Gestern hätten mehr als 630 Lastwagen mit humanitären Gütern die Grenze zum Gazastreifen passiert, erklärte der Nothilfekoordinator der UNO, Fletcher, in New York. Fast die Hälfte der Lkw sei für den Norden bestimmt, wo die Menschen besonders große Not litten. Auch Treibstoff soll in den weitgehend zerstörten Küstenstreifen transportiert werden.
    Im Rahmen des Waffenruhe-Abkommens hat gestern außerdem der Austausch von Gefangenen begonnen. Die Hamas soll in den kommenden sechs Wochen 33 aus Israel verschleppte Geiseln freilassen. Im Gegenzug sollen hunderte Palästinenser aus israelischen Gefängnissen freikommen.
    Diese Nachricht wurde am 20.01.2025 im Programm Deutschlandfunk gesendet.