
Präsident Ronny Rehn sagte, wer derartige Verfehlungen begehe, könne nicht länger Teil der Sportgemeinschaft sein. Rehn reagierte damit auf die Krawalle zwischen rivalisierenden Fanblöcken beim Spiel von Dresden gegen den Hertha BSC. Anhänger beider Teams kletterten über Zäune. Dresdner Anhänger rannten vermummt entlang des Spielfeldes zum Hertha-Fanblock, es wurde mit Pyrotechnik aufeinander geschossen. Beim Spiel zwischen Dresden und Nürnberg konnte die Polizei eine Massenschlägerei verhindern.
Neues Sicherheitskonzept im Stadion
Neben den persönlichen Strafen überarbeitet der Club sein Sicherheitskonzept. Pufferbereiche im Heimbereich rund um den Gästeblock sollen erweitert werden, der Sitzplatzbereich des Auswärtsblocks soll eingegrenzt werden. Bei Hochrisikospielen werden Polizeikräfte direkt im Stadion positioniert. Außerdem sollen Mitarbeiter des Ordnungsdienstes vor dem Bereich des K-Blocks, wo der harte Kern der Dynamo-Fans steht, den Innenraum absichern.
Diese Nachricht wurde am 14.04.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
