
Kanzleramtschef Frei und der nordrhein-westfälische Regierungschef Wüst, beide CDU, hatten Klingbeils Reformvorschläge zuvor gelobt.
Klingbeil hatte sich unter anderem für eine Abschaffung des Ehegattensplittings ausgesprochen, um zu mehr Vollzeitarbeit zu kommen. Zudem müsse das Arbeitsvolumen gesteigert und Anreize zur Frühverrentung abgeschafft werden. Er warb für eine verpflichtende, kapitalgedeckte Betriebsrente, zu der Arbeitgeber und Arbeitnehmer einen Beitrag leisten. Die Rente solle sich an den Beitragsjahren orientieren und eine Reform der Einkommensteuer 95 Prozent der Beschäftigten mit einigen hundert Euro entlasten, führte der SPD-Chef aus.
Aus dem Deutschlandfunk-Programm
Diese Nachricht wurde am 26.03.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
