Sachsen
Nach mutmaßlicher Amokfahrt in Leipziger Fußgängerzone: Stadt stellt Sicherheitskonzept auf den Prüfstand

Nach der mutmaßlichen Amokfahrt in der Leipziger Fußgängerzone will die Stadt Leipzig die Zufahrtsbereiche zur Fußgängerzone überprüfen.

    Ein beschädigtes Auto. In Leipzig ist ein Auto in mehrere Menschen gefahren. Nach Angaben der Polizei gibt es mehrere Verletzte.
    Amokfahrt in Leipzig (picture alliance / dpa / Sebastian Willnow)
    Ein Sprecher sagte, man werde das gesamte Sicherheitskonzept der Innenstadt noch einmal auf den Prüfstand stellen. Der 33-jährige Täter konnte gestern offenbar ungehindert mit seinem Auto in die Fußgängerzone einfahren. An der von ihm genutzten Zufahrtsstelle gibt es bisher keine Begrenzungspoller. Er verletzte eine 63-jährige Frau und einen 77-jährigen Mann tödlich. Die genaue Zahl der Opfer ist weiter unklar, die Staatsanwaltschaft geht von drei schwer Verletzten und insgesamt 80 Betroffenen aus. Der Täter, ein 33-jähriger Deutscher, war unmittelbar nach der Tat festgenommen worden. Nach Informationen des MDR gibt es Hinweise darauf, dass er psychisch erkrankt ist.
    Diese Nachricht wurde am 05.05.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.