Brandenburg
Nach rechtsextremistischen Vorfällen beraten Minister über Sicherheitslage in Cottbus

In Cottbus informiert sich Brandenburgs Innenminister Redmann über die jüngste Reihe mutmaßlich rechtsextremistisch motivierter Straftaten.

    Blick auf die Synagoge der Jüdischen Gemeinde von Cottbus (Brandenburg)
    Synagoge in Cottbus wurde mit großem Hakenkreuz beschmiert. (Archivbild) (Patrick Pleul / dpa)
    Der CDU-Politiker will sich ein Bild von der Sicherheitslage der Stadt machen und mögliche Konsequenzen eruieren. An den Gesprächen nehmen auch Wissenschaftsministerin Schüle und Oberbürgermeister Schick, beide SPD, teil. Nach einem Besuch der jüdischen Gemeinde Cottbus soll es eine Stellungnahme geben. Am Abend wollen mehrere Initiativen mit einer Kundgebung ein Zeichen gegen Rechtsextremismus setzen.
    In den vergangenen Tagen waren in Cottbus ein antisemitischer Schriftzug und ein schwarzes Hakenkreuz an die Synagoge in der Fußgängerzone geschmiert worden. Unbekannte warfen eine Leuchtfackel in das Haus eines alternativen Wohnprojekts. Zudem kam es zu Drohungen vor der Wohnung eines Studentenpfarrers, der sich gegen Rechtsextremismus stellt. Der Staatsschutz der Polizei ermittelt.
    Diese Nachricht wurde am 30.04.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.