
Mit Verweis auf den Rückzug Bayerns vom Ludwig-Erhard-Gipfel sagte der kulturpolitische Sprecher der Bundestagsfraktion, Frömming, man sehe sich bestätigt. Das Prüfergebnis der bayerischen Behörden stehe im eklatanten Widerspruch zur Behauptung Weimers, es gebe keine Verquickung von Interessen. Von Anfang an sei klar gewesen, dass ein Mitglied der Bundesregierung kein Geld damit verdienen dürfe, Einfluss auf Regierungspolitiker zu verkaufen. Doch genau das mache die Weimer-Medien-Gruppe ausweislich ihrer eigenen Werbeprospekte, führte Frömming aus.
Bayerns Ministerpräsident Söder hatte seine Unterstützung für den Gipfel nach internen Prüfungen ausgesetzt. Es gebe zwar keine strafrechtliche Relevanz, aber eine Grauzone. Weimar wies die Vorwürfe mehrfach strikt zurück. Er sieht sich einer rechtspopulistischen Kampagne ausgesetzt. Merz sprach Weimer zuletzt sein Vertrauen aus.
Diese Nachricht wurde am 14.01.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
