USA
Nach Senat lehnt auch Repräsentantenhaus Resolution zu US-Angriffen in Venezuela ab - erneut extrem knapper Ausgang

In den USA hat nach dem Senat auch das Repräsentantenhaus eine von den oppositionellen Demokraten initiierte Resolution zu Armeeinsätzen in Venezuela abgelehnt.

    Die Kuppel des US-Kapitol, Sitz von Repräsentantenhaus und Senat, in Washington, D.C., ist durch die Blätter von Bäumen zu sehen
    Das Kapitol, Sitz des Repräsentantenhauses in Washington (picture alliance / dts-Agentur / -)
    Die Entscheidung fiel äußerst knapp aus, da auch zwei Republikaner die Resolution unterstützten. Eine Pattsituation konnte von der Regierungspartei nur verhindert werden, indem sie die Abstimmung so lange offen hielt, bis einer ihrer Abgeordneten aus einer Wahlveranstaltung ins Kapitol gebracht werden konnte.
    Die Demokraten wollten mit der Resolution erreichen, dass Präsident Trump künftig die Zustimmung des Kongresses für Armeeeinsätze in Venezuela einholen muss. Der Vorstoß war bereits im Senat nur knapp gescheitert: Weil es dort ein Patt gab, entschied Vizepräsident Vance mit seiner Nein-Stimme den Ausgang. Dazu war er laut Verfassung berechtigt.
    Diese Nachricht wurde am 23.01.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.