
Der wirtschaftsliberalen Gruppierung "Entwicklung Plus" hätten sich 40 Abgeordnete angeschlossen, teilte Morawiecki in Warschau mit. Details zur programmatischen Ausrichtung werde man in den kommenden Tagen bekanntgeben. Zum Bruch der rechtskonservativen PiS war es nach einem Machtkampf zwischen Morawiecki und Parteigründer Kaczynski gekommen. Morawiecki hatte der Parteiführung vorgeworfen, mit einem immer radikaleren Kurs Wähler der Mitte zu verprellen.
Die PiS stellte bislang mit 186 Abgeordneten die größte Fraktion im polnischen Parlament. Sie regierte Polen von 2015 bis 2023. In dieser Zeit baute sie das Justizsystem maßgeblich um, was zur Konfrontation mit der EU-Kommission führte.
Diese Nachricht wurde am 30.07.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
