
Einer der Klägeranwälte, Kuhlmann, teilte auf Facebook mit, elf Mandanten hätten die Summe von insgesamt rund 250.000 Euro bekommen. Zuerst hatte der WDR berichtet. Die Sparkassen-Kunden hatten bei ihren Hausratsversicherungen eine sogenannte Außenversicherung abgeschlossen. Die Betroffenen hätten Inventarlisten erstellt und so Nachweise erbracht, erläuterte Kuhlmann. Die Bank ersetzt nachgewiesene Schließfachverluste allerdings nur bis zu einem gewissen Wert. Deshalb laufen dem Anwalt zufolge Musterklagen gegen die Sparkasse, um die volle Haftung zu erreichen. Dem Finanzinstitut wird vorgeworfen, Sicherheitsvorkehrungen vernachlässigt zu haben.
Ende Dezember waren mehr als 3.000 Schließfächer aufgebrochen worden. Die Täter hatten ein Loch in eine Betonwand gebohrt. Sie flohen mit Gold, Bargeld und anderen Wertsachen in Millionenhöhe.
Diese Nachricht wurde am 20.03.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
