
Das Gremium will im Roten Rathaus Vorschläge für einen besseren Zivil- und Katastrophenschutz vorlegen sowie Einschätzungen zu künftigen Risiken und Handlungsempfehlungen abgeben. Die Kommission war Ende Januar vom Senat eingesetzt worden. Zuvor hatte ein mutmaßlich linksextremistisch motivierter Brandanschlag auf eine Kabelbrücke zu einem mehrtägigen Stromausfall im Südwesten der Hauptstadt geführt. Betroffen waren insgesamt rund 100.000 Menschen. Viele mussten mitten im Winter tagelang ohne Strom und Heizung auskommen. Damals wurde eine sogenannte Großschadenslage ausgerufen.
Der Senat bemängelte daraufhin, dass viele Informationen zur Infrastruktur frei zugänglich im Internet zu finden waren.
Diese Nachricht wurde am 06.07.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
