KI-Chatbot
Nach tödlichen Schüssen an kanadischer Schule: Angehörige von Opfern verklagen ChatGPT-Betreiber OpenAI

Nach den tödlichen Schüssen an einer kanadischen Schule haben Angehörige von Opfern bei einem US-Bundesgericht in Kalifornien Klagen gegen die Firma OpenAI eingereicht.

    Blick auf die Schule im kanadischen Tumbler Ridge
    Im kanadischen Tumbler Ridge soll eine Frau im Februar sieben Menschen und sich selbst erschossen haben. (AFP / TRENT ERNST)
    Dem Unternehmen wird vorgeworfen, trotz Hinweisen auf eine mögliche Gewalttat nicht die Polizei informiert zu haben. Mitglieder des Sicherheitsteams von OpenAI hätten dies empfohlen, heißt es. Der Betreiber des KI-Chatbots ChatGPT hatte das Konto einer Frau wegen Gewaltphantasien gesperrt. Den Ermittlungen zufolge
    tötete die 18-Jährige später in dem kanadischen Ort Tumbler Ridge acht Menschen, bevor sie sich das Leben nahm.
    Die Kläger fordern eine Entschädigung. Zudem soll OpenAI gerichtlich verpflichtet werden, seine Sicherheitsvorkehrungen grundlegend zu überarbeiten. Unternehmenschef Altman hatte sich zuletzt in einem Brief entschuldigt und Verbesserungen angekündigt.
    Diese Nachricht wurde am 30.04.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.