KI-Chatbot
Nach tödlichen Schüssen an Schule: OpenAI entschuldigt sich bei kanadischer Gemeinde für nicht gemeldetes ChatGPT-Konto

Gut zwei Monate nach tödlichen Schüssen an einer Schule in Kanada hat die Firma OpenAI um Entschuldigung gebeten.

    Blick auf die Schule im kanadischen Tumbler Ridge
    Im kanadischen Tumbler Ridge soll eine Frau im Februar sieben Menschen und sich selbst erschossen haben. (AFP / TRENT ERNST)
    Der Betreiber des KI-Chatbots ChatGPT hatte das Konto einer Frau wegen Gewaltphantasien gesperrt, die Behörden darüber jedoch nicht informiert. Später soll die 18-Jährige in dem Ort Tumbler Ridge acht Menschen getötet haben.
    Der Chef von OpenAI, Altman, schreibt in einem Brief an die Bewohner der Stadt, es tue ihm leid, dass man die Behörden nicht informiert habe. Man wolle Wege finden, solche Tragödien in Zukunft zu verhindern.
    Diese Nachricht wurde am 25.04.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.