Moskau
Nach Treffen mit al-Scharaa: Putin sieht Beziehungen zu syrischer Führung verbessert

Russland und die syrische Führung haben sich nach Angaben von Kremlchef Putin angenähert.

    Die beiden begrüßen sich lächelnd mit Handschlag. Dahinter eine Wand mit einem grünen Vorhang und einer syrischen Flagge.
    Präsident Putin bei der Begrüßung des syrischen Übergangspräsidenten al-Scharaa. (IMAGO / SNA / IMAGO / Gavriil Grigorov)
    Es sei viel für die Wiederherstellung der Beziehungen beider Länder getan worden, sagte Putin nach einem Treffen mit dem syrischen Präsidenten al-Scharaa in Moskau.
    Die Beziehungen zwischen Moskau und Damaskus gelten als kompliziert. Russland war die Schutzmacht des langjährigen Machthabers Assad, der Ende 2024 unter anderem von al-Scharaa und dessen HTS-Miliz gestürzt worden war. Assad wurde anschließend in Russland Asyl gewährt. Die neue Führung in Syrien fordert die Auslieferung des ehemaligen Machthabers.
    Für Moskau ist Syrien von zentraler Bedeutung für die Präsenz im Nahen Osten und in Afrika. In dem Land befinden sich mehrere russische Militärbasen.
    Diese Nachricht wurde am 28.01.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.