
Einseitige Eskalationen dürften nicht ohne Reaktion bleiben, sagte der Außenwirtschaftschef des Verbandes, Treier. Die Europäische Union müsse geschlossen auftreten und andere Handelspartnerschaften, wie etwa das Mercosur-Abkommen, aktiv ausbauen. Aus Sicht der DIHK sind die USA kein verlässlicher Handelspartner mehr.
Trump hatte erklärt, die Zölle auf europäische Pkw und Lastwagen ab nächster Woche auf 25 Prozent zu erhöhen, weil die EU das im vergangenen Jahr vereinbarte Handelsabkommen nicht einhalte. Details nannte er nicht. Der Vorsitzende des Handelsausschusses im Europaparlament, Lange, bezeichnete Trumps Ankündigung als inakzeptabel. Das Europäische Parlament halte weiterhin an der Vereinbarung fest und arbeite an der Umsetzung des Abkommens, sagte er. Die EU-Kommission behielt sich in einer ersten Reaktion Gegenmaßnahmen vor, sollte Trump seine Ankündigung umsetzen.
Diese Nachricht wurde am 03.05.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
