
Gegen den ursprünglichen Kandidaten Platner hatte es unter anderem Vergewaltigungsvorwürfe gegeben. Der Politiker bestritt diese zwar, zog sich aber aus dem Rennen zurück. Der Armee-Veteran und Austernzüchter Platner galt zuvor als Hoffnungsträger seiner Partei. Kritiker bezeichneten ihn jedoch als Linkspopulisten. Die Delegierten auf einem Nominierungsparteitag stimmten nun für den gelerneten Holzfäller und früheren Präsidenten des Senats von Maine, Jackson. Er soll gegen die republikanische Amtsinhaberin Collins antreten. Die Wahl in Maine hat eine besondere Bedeutung. Die Demokraten sehen dort eine ihrer besten Chancen, den Republikanern einen Senatssitz abzunehmen. Ziel ist, die Kontrolle über die Kongresskammer zurückzugewinnen.
Bei den Zwischenwahlen am 3. November werden das komplette Repräsentantenhaus und rund ein Drittel des Senats neu gewählt.
Diese Nachricht wurde am 26.07.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
