
Der stellvertretende Landesvorsitzender Bothe sagte der Deutschen Presse-Agentur, es sei zutreffend, dass Parteiordnungsmaßnahmen beim zuständigen Schiedsgericht beantragt worden seien. Wie RTL/ntv und "Stern" berichteten, soll es dabei um ein Ausschlussverfahren gehen. Arndt und weitere AfD-Mitglieder werfen dem Landesvorstand in Niedersachsen unter anderem vor, die Partei als Geschäftsmodell zur dauerhaften persönlichen Bereicherung zu benutzen. Wer sich etwa um ein Bundestagsmandat bewerbe, solle vom Landesvorstand ausgewählte Gefolgsleute als Mitarbeiter einsetzen.
Der AfD-Landesvorstand weist die Anschuldigungen zurück und sprach von Aussagen, die verleumderisch und grob parteischädigend öffentlich gemacht worden seien.
Diese Nachricht wurde am 06.03.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
