
Es sei wichtig, dass jetzt Stabilität einkehre und der oder die Nachfolgerin gerade mit Blick auf knappe Kassen für die Kultur kämpfe. Stoff betonte: "Wir wollen die Rücknahme von Kürzungen". Die Kulturkonferenz ist eigenen Angaben zufolge das größte Bündnis der Berliner Kulturverbände.
Fünf Monate vor der Abgeordnetenhaus-Wahl war Wedl-Wilson gestern zurückgetreten. Die parteilose 56-Jährige, die von der CDU nominiert worden war, zog Konsequenzen aus der Affäre um die Förderung von Projekten zur Antisemitismusprävention. Der Rechnungshof hat diese als rechtswidrig bewertet. Teile der CDU-Fraktion hatten Wedl-Wilson offenbar zu der Förderung gedrängt. Die Berliner CDU-Generalsekretärin Klein bezeichnete die Kritik aus der Opposition und von SPD-Spitzenkandidat Krach als "Wahlkampfgetöse".
Diese Nachricht wurde am 25.04.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
