
Die meisten Menschen seien wegen Erst- und Folgegesprächen gekommen, andere wollten sich über präventive Angebote informieren. Bei mehr als der Hälfte der rund 130 teils anonymen Erstberatungen ging es den Angaben zufolge um körperliche sexuelle Belästigungen am Arbeitsplatz. Andere Gespräche bezogen sich auf verbale, nonverbale oder digitale sexuelle Belästigung und Gewalt.
Themis führt die Nachfrage unter anderem auf eine wachsende Sichtbarkeit der Vertrauensstelle zurück. Die Anlaufstelle wurde im Jahr 2018 in Berlin nach dem MeToo-Skandal gegründet. Dort können sich Menschen aus Film, Fernsehen, Theatern, Orchestern und der Musik melden, wenn sie sexuelle Belästigung oder Gewalt erfahren haben.
Diese Nachricht wurde am 25.06.2024 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
