
Bei den Gesprächen tritt erneut der Oman als Vermittler auf. Schon bei der ersten Runde vor einer Woche gab es keine direkten Verhandlungen zwischen den USA und dem Iran. Inzwischen erklärte sich auch Russland bereit zu vermitteln.
Westliche Staaten werfen dem Iran vor, heimlich Atomwaffen zu entwickeln, was Teheran bestreitet. Aus dem Atomabkommen von 2015 hatte sich US-Präsident Trump in seiner ersten Amtszeit zurückgezogen. In der Folge hielt sich auch Teheran nicht mehr an die Vereinbarungen und verstärkte etwa die Anreicherung von Uran. Seit seiner Rückkehr ins Weiße Haus drängt Trump auf ein neues Abkommen und schließt für den Fall eines Scheiterns auch ein militärisches Vorgehen gegen den Iran nicht aus.
Diese Nachricht wurde am 19.04.2025 im Programm Deutschlandfunk gesendet.