Verkehr
Nahezu bundesweiter Warnstreik im öffentlichen Personennahverkehr für 48 Stunden

Wegen eines zweitägigen Warnstreiks im öffentlichen Personennahverkehr kommt es heute und morgen bundesweit vielerorts zu erheblichen Einschränkungen.

    Ein leerer Bus steht auf einem Parkplatz. Hinter den Scheiben hängen Schilder mit der Aufschrift "Streik".
    Verdi ruft erneut zu Streiks auf (Archivbild). (picture alliance / Snowfield Photography / D. Kerlekin / Snowfield Photography)
    In den größeren Städten ist im Berufsverkehr auch mit Staus auf den Straßen zu rechnen. Die Gewerkschaft Verdi ruft die Beschäftigten in rund 150 Verkehrsunternehmen und Busbetrieben dazu auf, ihre Arbeit niederzulegen. Nicht vom Warnstreik betroffen sind Niedersachsen und die Stadt Bremerhaven. Ebenso der S- und Regionalbahnverkehr in der Hauptstadtregion Berlin sowie die Hamburger S-Bahn. Beide werden von der Deutschen Bahn betrieben.
    Bereits Anfang Februar war der Nahverkehr bestreikt worden und hatte Auswirkungen auf viele Millionen Menschen. Hintergrund sind die stockenden Tarifverhandlungen für die rund 100.000 Beschäftigten. Verdi fordert unter anderem höhere Löhne, bessere Arbeitsbedingungen und Entlastungen beim Schichtdienst.
    Diese Nachricht wurde am 27.02.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.