
Die US-Raumfahrtbehörde war zuvor von einer gut 4-prozentigen Wahrscheinlichkeit für einen Einschlag ausgegangen. Inzwischen aber hätten Beobachtungen mit dem James-Webb-Weltraumteleskop eine genauere Berechnung der Bahn des Asteroiden ermöglicht. Diese neuen Informationen zeigten, dass der Himmelskörper den Mond im Dezember 2032 um über 21.000 Kilometer verfehlen werde. Der Asteroid war Ende 2024 entdeckt worden und hat einen Durchmesser von rund 60 Metern.
Zunächst sah es so aus, als könnte der eine Bedrohung auch für die Erde darstellen. Wissenschaftler schlossen eine Kollision jedoch bereits im vergangenen Jahr für mindestens das nächste Jahrhundert aus, hatten dann aber den Mond als mögliches Ziel im Blick behalten.
Diese Nachricht wurde am 06.03.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
