China
Nationaler Volkskongress signalisiert Gesprächsbereitschaft Richtung USA

Wenige Wochen vor einem möglichen China-Besuch von US-Präsident Trump hat sich die Regierung in Peking offen für eine engere Zusammenarbeit gezeigt.

    Lou Qinjian, Sprecher des Nationalen Volkskongresses, nimmt an einer Pressekonferenz vor dem Beginn der jährlichen Tagung des Volkskongresses teil.
    Lou Qinjian, Sprecher des Nationalen Volkskongresses (picture alliance / dpa / Johannes Neudecker)
    Man sei bereit, den Austausch auf allen Ebenen zu stärken, sagte der Sprecher des Nationalen Volkskongresses, Lou. Zugleich betonte er, China habe seine Grundsätze und werde seine Souveränität, Sicherheit und Entwicklungsinteressen entschlossen verteidigen. Die Vereinigten Staaten und China müssten friedlich koexistieren. Staats- und Parteichef Xi stehe mit Trump in regelmäßigem Kontakt.
    Angesprochen auf die Situation im Iran betonte Lou, kein Land habe das Recht, internationale Angelegenheiten zu kontrollieren und über das Schicksal anderer zu bestimmen. Nach Angaben des chinesischen Außenministeriums sind mehr als 470 chinesische Staatsbürger bei Evakuierungsaktionen aus dem Iran gebracht worden.
    Trump hatte einen China-Besuch im April in Aussicht gestellt. Peking hat die Reise bislang nicht bestätigt. Morgen beginnt Chinas Nationaler Volkskongress zudem seine Jahrestagung, auf der die Abgeordneten die wirtschaftlichen Ziele und politischen Prioritäten für die kommenden Jahre festlegen.
    Diese Nachricht wurde am 04.03.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.