
Neben den jüngsten Entwicklungen im Nahen und Mittleren Osten dürften auch die abermaligen Vorwürfe von US-Präsident Trump gegen die Allianz im Mittelpunkt stehen. Er hatte die Verbündeten dazu gedrängt, den Vereinigten Staaten trotz Iran-Krieg bei der Sicherung der zum Erliegen gekommenen Handelsschifffahrt durch die Straße von Hormus zu helfen. Als die militärische Unterstützung ausblieb, übte Trump erhebliche Kritik und bezeichnete die NATO unter anderem als Papiertiger. Auch deutete er an, die USA könnten ihre Mitgliedschaft in der Allianz nach dem Ende des Krieges überdenken. So sei seine Anfrage auch ein "Test" für das Bündnis gewesen.
Kürzlich weitete Trump seine Kritik auch auf andere Verbündete aus und nannte dabei unter anderem Japan, Südkorea und Australien.
Diese Nachricht wurde am 08.04.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
