
Er verneinte im Gespräch mit dem US-Sender CNN die Frage, ob es unter den Verbündeten die vorherrschende Meinung gebe, dass der Krieg völkerrechtlich illegal sei. Die NATO habe stets den Standpunkt vertreten, dass die Schwächung der atomaren Fähigkeiten und ballistischen Raketen von entscheidender Bedeutung sei, sagte Rutte.
Der Generalsekretär hatte sich kurz zuvor mit Trump im Weißen Haus getroffen. Er bezeichnete das Treffen als offene Diskussion zwischen zwei Freunden. Der US-Präsident habe sich aber "eindeutig enttäuscht" über das transatlantische Bündnis und mehrere Partnerstaaten gezeigt. Ob und in welchem Umfang ein möglicher Austritt der Vereinigten Staaten aus dem Verteidigungsbündnis thematisiert wurde, sagte Rutte nicht.
Trump selbst wiederholte in seinem Kurznachrichtendienst Truth Social nach dem Treffen seine Kritik an den NATO-Staaten. Als sie gebraucht worden seien, seien sie nicht dagewesen, schrieb der Präsident.
Diese Nachricht wurde am 09.04.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
