
Bei den Attacken sei erneut zivile Infrastruktur getroffen worden. Die Angriffe bewiesen erneut, dass man gegenüber Russland nicht naiv sein dürfe. Nach ukrainischen Angaben waren in der vergangenen Nacht mindestens 15 Menschen getötet und rund 50 verletzt worden. 100 Gebäude wurden beschädigt, darunter auch die EU-Vertretung in Kiew. Ratspräsident Costa bezeichnete dies als vorsätzlich, Kommissionspräsidentin von der Leyen äußerte sich "empört". Die Außenbeauftragte Kallas bestellte den russischen EU-Gesandten ein. Das russische Verteidigungsministerium erklärte hingegen, es seien lediglich militärisch-industrielle Einrichtungen und Militärflugplätze attackiert worden.
Frankreichs Präsident Macron warf Moskau "Terror und Barbarei" vor. Der britische Premierminister Starmer nannte die Angriffe sinnlos und forderte ein Ende des Blutvergießens.
Diese Nachricht wurde am 28.08.2025 im Programm Deutschlandfunk gesendet.