Grönlandstreit
NATO-Generalsekretär Rutte: Werden Abschreckung und Verteidigung in der Arktis stärken

NATO-Generalsekretär Rutte hat bekräftigt, dass die Allianz gemeinsam mit Dänemark daran arbeitet, die Abschreckung und Verteidigung in der Arktis zu verbessern.

    Davos: NATO-Generalsekretär Mark Rutte spricht am Rande der Jahrestagung des Weltwirtschaftsforums.
    Weltwirtschaftsforum in Davos (Markus Schreiber / AP / dpa / Markus Schreiber)
    Das schrieb Rutte auf X. Die dänische Ministerpräsidentin Frederiksen teilte in Kopenhagen mit, im Laufe des Tages nach Grönland zu reisen. Sie hatte sich am Rande des Sondergipfels gestern Abend für eine dauerhafte Stationierung von NATO-Soldaten auf der Arktisinsel ausgesprochen und zugleich auf die Souveränität ihres Landes verwiesen.
    EU-Kommissionspräsidentin von der Leyen sagte in Brüssel, man habe bisher zu wenig in die Sicherheit Grönlands investiert. Es sei an der Zeit, die Anstrengungen zu verstärken. Einen Teil ihrer gestiegenen Verteidigungsausgaben werde die EU für arktistaugliche Ausrüstung wie einen europäischen Eisbrecher einsetzen.
    Der Sondergipfel war am Wochenende einberufen worden, nachdem US-Präsident Trump Strafzölle gegen Staaten angekündigt hatte, die seine Besitzansprüche auf Grönland nicht akzeptieren wollten. Auf dem Weltwirtschaftsforum in Davos konnte der Konflikt vorerst entschärft werden.
    Diese Nachricht wurde am 23.01.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.