Ukraine-Krieg
NATO-Militärspitze rechnet nicht mit russischem Durchbruch bei Charkiw

Die NATO rechnet nach eigenen Angaben derzeit nicht mit einem entscheidenden Frontdurchbruch Russlands in der ukrainischen Region Charkiw.

24.05.2024
    Rauch steigt über einer verlassenen Straße auf.
    In der Stadt Wowtschansk im Nordosten der Ukraine gibt es derzeit Kämpfe in den nördlichen Stadtvierteln. (Evgeniy Maloletka / AP / dpa / Evgeniy Maloletka)
    Der Oberbefehlshaber der NATO-Truppen in Europa, Cavoli, sagte in Brüssel, Russland verfüge dafür nicht über die nötige Zahl an Soldaten. Zudem erhalte die Ukraine derzeit von den NATO-Partnern große Mengen an zusätzlicher Munition sowie weitere Waffensysteme. Er sei deshalb zuversichtlich, dass die Ukraine die Front gegen die russische Offensive verteidigen könne.
    Der ukrainische Präsident Selenskyj hatte die militärische Lage in der Region Charkiw im Nordosten des Landes zuletzt als stabil bezeichnet. Besonders umkämpft ist derzeit die ukrainische Grenzstadt Wowtschansk. Es gibt widersprüchliche Berichte darüber, ob die russischen Truppen sich bereits in der Stadt festsetzen konnten.
    Diese Nachricht wurde am 16.05.2024 im Programm Deutschlandfunk gesendet.