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Verteidigungsbündnis
NATO strebt engere Kooperation mit Partnern im Indopazifik-Raum an - Stoltenberg ruft Bündnis zur Geschlossenheit auf

Die NATO will angesichts der Sicherheitsbedrohungen durch China und Nordkorea enger mit Ländern im Indopazfik-Raum zusammenarbeiten.

    NATO-Generalsekretär Stoltenberg (links) schüttelt dem Außenminister Neuseelands, Winston Peters, (Mitte) die Hand. Daneben der Außenminister von Südkorea, Cho Tae-yeol.
    Die NATO will enger mit Staaten im indisch-pazifischen Raum zusammenarbeiten. (picture alliance / ASSOCIATED PRESS / Geert Vanden Wijngaert)
    Dabei gehe es unter anderem um die Abwehr von Cyberangriffen, aber auch um eine gemeinsame Produktion von Rüstungsgütern, erklärte Generalsekretär Stoltenberg nach einem Treffen mit Vertretern aus Australien, Japan, Neuseeland und Südkorea in Brüssel. Die Sicherheit in Europa und jene in Asien lasse sich nicht trennen, betonte Stoltenberg.
    Zuvor hatte Stoltenberg während einer Feierstunde zum 75-jährigen Bestehen der NATO das Bündnis zur Geschlossenheit aufgerufen. Europa und Amerika seien nur gemeinsam sicherer und stärker, dabei sei eine gerechte Lastenteilung unerlässlich.
    Diese Nachricht wurde am 04.04.2024 im Programm Deutschlandfunk gesendet.