
Generalsekretär Rutte sagte in Brüssel, die Außenminister der Allianz hätten sich auf ein Maßnahmenpaket verständigt. Dazu gehören nach Ruttes Worten ein verstärkter nachrichtendienstlicher Austausch, mehr Übungen, ein besserer Schutz kritischer Infrastruktur, eine verbesserte Cyberabwehr und ein härteres Vorgehen gegen Russlands Schattenflotte von Ölexportschiffen, mit denen Sanktionen umgangen werden.
Unter hybriden Angriffen versteht man Aktionen, die sich nur schwer einem bestimmten Urheber zuordnen lassen und die - zum Beispiel durch Hackerangriffe - auf staatliche Infrastruktur zielen, ohne einen offenen Krieg zu führen.
Bundesaußenministerin Baerbock sagte, der russische Präsident Putin baue in der Ostsee-Region solche Angriffe auf die europäische Friedensordnung weiter aus. Zuletzt hatten Schäden an Unterwasser-Datenkabeln in der Ostsee für Aufsehen gesorgt.
Diese Nachricht wurde am 04.12.2024 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
