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StartseiteLebenszeitBerichten Medien zu selten über positive Ereignisse?14.12.2018

NegativschlagzeilenBerichten Medien zu selten über positive Ereignisse?

Naturkatastrophen, Terror, Wirtschaftskrise: Die Nachrichten aus Deutschland und der Welt, die uns täglich ereilen, kreisen oft um schlimme Ereignisse. Aber müssen Nachrichten zwangsläufig negativ sein? Gibt es auch Möglichkeiten, konstruktiver zu berichten?

Eine Sendung von Susan Zare und Bettina Köster (Moderation)

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Die Medienmacher Maren Urner, Bernhard Eickenberg (r) und Han Langeslag halten am 04.02.2016 in Münster Werbepostkarten mit dem Namen ihres geplanten Online-Magazins «Perspective Daily» vor einem gleichnamigen Werbeplakat in den Händen.  (dpa / Oliver Krato)
Maren Urner, Han Langeslag und Bernhard Eickenberg von "Perspective Daily" (dpa / Oliver Krato)

Inwiefern könnten unsere Meldungen und Berichte auch positive Ereignisse in stärkerem Maße abbilden? Und sollten Journalisten anders über das Schlechte in der Welt berichten? Eine Frage, die in der Gesellschaft, Politik und im Journalismus kontrovers diskutiert wird. Stimmungsbilder zeigen, dass viele Konsumenten die Nachrichtenberichterstattung als zu negativ empfinden. Hier setzen alternative Ideen an wie der "konstruktive Journalismus".

Was heißt das genau? Sollte und könnte sich unsere Art der Berichterstattung ändern? Ist eine andere Umsetzung in den Medien möglich? Was machen negative Nachrichten mit uns?

Darüber wollen wir in der Lebenszeit mit unseren Experten und Ihnen sprechen.

Gesprächsgäste:

  • Benjamin Dzialowski, Chef vom Dienst, Redaktion heute-journal
  • Dr. Maren Urner, Gründerin und Chefredakteurin von Perspective Daily
  • Dr. Uwe Krüger, Wissenschaftlicher Mitarbeiter Universität Leipzig Institut für Kommunikations- und Medienwissenschaft, Lehr- und Forschungsbereich Journalismus und Diplom-Journalist, Netzwerk Kritische Kommunikationswissenschaft
  • Burkhard Nagel, Qualitätsmanager bei ARD Aktuell

Diskutieren Sie mit unseren Gästen. Rufen Sie an unter der kostenfreien Telefonnummer 00800 4464 4464 oder schreiben Sie eine E-Mail an lebenszeit@deutschlandfunk.de.

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