Naher und Mittlerer Osten
Netanjahu kündigt längeren Krieg an - Schwerste Angriffe stehen laut USA noch aus

Der israelische Ministerpräsident Netanjahu geht von einem längeren Krieg mit dem Iran aus.

    Dieses Satellitenbild zeigt Schäden nach einem Drohnenangriff auf die Ölraffinerie Ras Tanura, Saudi-Arabien.
    Eine getroffene Ölraffinerie in Saudi-Arabien (Aufnahme vom 2.3) (Uncredited/Vantor/AP)
    Wörtlich sagte er dem US-Sender Fox News: "Es wird einige Zeit dauern, aber nicht Jahre". Die USA hatten zuletzt eine Dauer von vier Wochen genannt. Außenminister Rubio kündigte an, die schwersten Schläge des Militärs stünden noch bevor.
    Die israelische Luftwaffe teilte zuletzt mit, sie habe den Sitz des iranischen Staatsrundfunks im Norden Teherans zerstört. Dieser sei das Kommunikationszentrum des Terrorregimes gewesen. Zudem griff Israel erneut Ziele der islamistischen Terrorbewegung Hisbollah im benachbarten Libanon an. Die Miliz steht dem iranischen Regime nahe. Gestern hatte die Regierung in Beirut ihre Sicherheitskräfte aufgefordert, Hisbollah-Anhänger am Beschuss Israels zu hindern. Die Hisbollah gilt jedoch als Staat im Staate.
    Die US-Streitkräfte teilten mit, sie hätten militärische Infrastruktur im Iran ins Visier genommen, darunter Kommando- und Kontrollzentren der Revolutionsgarden sowie Raketen- und Drohnenabschussbasen. Der Iran seinerseits griff unter anderem die Botschaft der USA in Saudi-Arabien und einen US-Stützpunkt in Bahrain an.
    Diese Nachricht wurde am 03.03.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.