
Israels Regierungschef Netanjahu hatte zuvor weitere Angriffe gegen die Hisbollah-Miliz im Libanon angekündigt. Nach seiner Einschätzung gilt die von den USA und dem Iran vereinbarte Waffenruhe nicht für den Libanon. Das widerspricht der Darstellung des Vermittlerlandes Pakistan. Die USA teilen die Auffassung Israels und vermuten ein Missverständnis.
An der jüngsten Ausweitung der Angriffe im Libanon mit mehr als 200 Toten gibt es Kritik. Die EU-Außenbeauftragte Kallas erklärte, Israels Recht auf Selbstverteidigung rechtfertige keine derart massive Zerstörung. Die britische Außenministerin Cooper forderte, der Libanon müsse in die Feuerpause miteinbezogen werden. Der iranische Parlamentspräsident Ghalibaf drohte mit einer entschiedenen Reaktion Teherans.
Diese Nachricht wurde am 09.04.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
