Gaza-Krieg
Netanjahu nennt Angriff auf Krankenhaus "tragisches Missgeschick"

Der israelische Ministerpräsident Netanjahu hat nach dem Luftangriff auf ein Krankenhaus im Gazastreifen mit mindestens 20 Toten sein Bedauern geäußert.

    Mehrere Männer tragen eine Bahre. Man sieht den Journalisten nicht, er liegt offenbar unter einem weißen Tuch. Darüber liegt eine Weste mit der Aufschrift "Press". Dahinter eine große Menschenmenge, am Bildhorizont zerstörte Wohngebäude.
    Fünf Journalisten werden Opfer von israelischem Luftangriff im Gaza-Streifen. (Abed Rahim Khatib / dpa )
    Er nannte das Vorgehen des israelischen Militärs ein "tragisches Missgeschick" und versprach eine umfassende Untersuchung. Bei dem Angriff auf das Nasser-Krankenhaus in Chan Junis wurden auch fünf Journalisten getötet sowie mehrere Sanitäter.
    Das Auswärtige Amt in Berlin zeigte sich schockiert und kritisierte die Tötung von Zivilisten. US-Präsident Trump sprach in Washington von einem Albtraum, der beendet werden müsse. Der britische Außenminister Lammy erklärte, er sei entsetzt vom israelischen Vorgehen. Er sprach sich für einen sofortigen Waffenstillstand zwischen Israel und der Hamas aus.
    Die Organisation Reporter ohne Grenzen forderte eine Dringlichkeitssitzung des UNO-Sicherheitsrats. Es müssten konkrete Maßnahmen ergriffen werden, um die Verbrechen gegen Medienvertreter zu stoppen, sagte Generaldirektor Bruttin.
    Diese Nachricht wurde am 26.08.2025 im Programm Deutschlandfunk gesendet.