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Washington
Netanjahu zu Gast im Weißen Haus - Trump schlägt dauerhafte Umsiedlung von Palästinensern aus dem Gazastreifen vor

Israels Premierminister Netanjahu ist am späten Abend zu Gesprächen mit US-Präsident Trump in Washington eingetroffen.

    Donald Trump und Benjamin Netanjahu sitzen zusammen vor einem Kamin im Oval Office des Weißen Hauses.
    Israels Premier Netanjahu zu Gast bei US-Präsident Trump im Weißen Haus (Evan Vucci / AP / dpa)
    Bei dem Treffen im Weißen Haus soll es unter anderem um die Waffenruhe zwischen Israel und der Terrororganisation Hamas gehen. Netanjahu ist der erste offizielle ausländische Gast im Weißen Haus seit Trumps Amtsantritt vor rund zwei Wochen. Unmittelbar vor dem Treffen sorgte der US-Präsident mit einer Aussage für Aufsehen, in der er sich für eine dauerhafte Umsiedlung von Palästinensern aus dem Gazastreifen in arabische Nachbarländer wie Ägypten und Jordanien aussprach. Vonseiten der beiden Länder gab es anschließend ebenso Widerspruch wie von palästinensischen Vertretern und der Hamas. 
    Trump hatte in diesem Zusammenhang von Ländereien gesprochen, die für eine Besiedlung mit Mitteln von Geldgebern neu aufgebaut werden könnten.
    Diese Nachricht wurde am 05.02.2025 im Programm Deutschlandfunk gesendet.