
Ein Fünftel der ohnehin vorgeschriebenen Produktionen in Frankreich soll gezielt für Animation, Dokumentationen und darstellende Künste verwenden werden. Die Vizepräsidentin von Netflix France, Dauvin, sagte der Zeitung "Le Monde", dadurch werde das Angebot gelenkt, ohne dass die Erwartungen des Publikums berücksichtigt würden. Regulierung bedrohe so die redaktionelle Freiheit.
Die Anbieter betonen bisher, dass sie sich nicht prinzipiell dagegen wehren, in französische Filme oder Audios zu investieren, sie wollen aber selbst entscheiden, in welche. Auch in Deutschland sind ähnliche Investitionsverpflichtungen für die großen Streaminganbieter in Arbeit.
Diese Nachricht wurde am 06.07.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
