Iran-Krieg
Neue Angriffe auf Golfstaaten - Vermittler Pakistan will Trump-Ultimatum um zwei Wochen verschieben

Wenige Stunden vor Ablauf eines US-Ultimatums gegen den Iran werden neue Explosionen aus der Region gemeldet.

    Ein beleuchtetes Porträt des am ersten Kriegstages getöteten geistlichen Führers, Ajatollah Ali Chamenei in den ansonsten größtenteils dunklen Straßen Teherans
    "'Sein Gott lebt", steht auf Persisch neben einem Porträt des am ersten Kriegstages getöteten geistlichen Führers, Ajatollah Ali Chamenei (picture alliance / NurPhoto / Morteza Nikoubazl)
    In mehreren Golfstaaten wurde die Luftabwehr gegen mutmaßlich iranische Raketen und Drohnen aktiviert. Tagsüber hatte es verstärkte amerikanisch-israelische Angriffe auf die Verkehrsinfrastruktur im Iran gegeben sowie auf die für den Ölexport wichtige Insel Charg.
    In drei Stunden endet das Ultimatum von US-Präsident Trump zur Öffnung der Straße von Hormus - zuletzt hatte er gedroht, eine ganze Zivilisation werde heute Nacht untergehen. Das als Vermittler auftretende Pakistan drängte Trump zu einer Verlängerung um zwei Wochen und bat Teheran im Gegenzug um freie Schiffspassage für diesem Zeitraum. Sowohl das Weiße Haus als auch Teheran kündigten eine Prüfung des Vorschlags an. Aus dem Iran wird berichtet, wie Menschen Vorbereitungen treffen, also etwa Vorräte auffüllen oder Schutz suchen. Staatlichen Medien zufolge kommen Bürger dem offiziellen Aufruf nach, sich als lebende Schutzschilde im Umfeld von Kraftwerken zu positionieren. Präsident Peseschkian erklärte, 14 Millionen Menschen hätten sich freiwillig zum Kampf gemeldet.
    Diese Nachricht wurde am 07.04.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.