
Die derzeitigen Höhen an den Küsten würden in vielen Studien zur Gefahr von Überflutungen systematisch unterschätzt, berichtet ein Forschungsteam im Fachjournal "Nature". Im Durchschnitt liege der aktuelle Meeresspiegel um 24 oder 27 Zentimeter höher als in zwei häufig verwendeten Erdmodellen. In manchen Gebieten seien es sogar mehrere Meter. Den Daten der Gruppe um die Wissenschaftler Katharina Seeger und Philip Minderhoud zufolge könnten weltweit bis zu 132 Millionen Menschen von einem Meeresspiegel-Anstieg um einen Meter betroffen sein. Am stärksten unterschätzt würden die Höhen in der südostasiatischen Inselwelt und im Indopazifik, wo es viele flache Atolle gebe.
Diese Nachricht wurde am 04.03.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
