
Merz hatte vor Jugendlichen gesagt, er würde seinen Kindern heute nicht empfehlen, in die USA zu gehen, dort ausgebildet zu werden und dort zu arbeiten. Das gesellschaftliche Klima in dem Land habe sich rasant verändert. Seine Bewunderung für Amerika nehme im Augenblick nicht zu. - Ende April waren nach Äußerungen von Merz über das Vorgehen der USA im Iran-Krieg diplomatische Spannungen aufgekommen. Präsident Trump reagierte verärgert.
Merz äußerte sich in der gleichen Veranstaltung auf dem Katholikentag auch selbstkritisch zu seinem Kommunikationsstil. Er beschäftige sich in immer größerer Intensität mit der Frage, woran es liege, dass es ihm offensichtlich nicht gelinge, die Menschen im Land gut genug zu erreichen und zu überzeugen. Er wisse, dass er in seiner Kommunikation etwas verbessern müsse.
Diese Nachricht wurde am 16.05.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
