Nach wie vor hängeringend sucht die Informationsbranche nach Fachkräften. Quasi als Sofortprogramm haben die Dortmunder Hochschulen, die Wirtschaft, das Bildungsministerium und die Stadt Dortmund einen Kurzstudiengang zum IT-Professional geschaffen. Die International School for Advanced Studies in Information Technologies hat ab heute (27.11.) ihren Ausbildungsbetrieb aufgenommen. Von nun an sollen jährlich 60 Studierende innerhalb von zwei Jahren eine professionelle Ausbildung erhalten. Damit nicht wie in den überfüllten Hörsälen kostbare Zeit verloren geht, wurde ein neues Ausbildungskonzept erarbeitet, das sich in einigen Punkten von einem normalen Studium an der Fachhochschule unterscheidet. "Nach nur vier Semestern hat der Absolvent, der eine allgemeine oder fachhochschulgebundene Hochschulreife mitbringt, einen Beruf und einen akademischen Grad", versichert Albert Klein, Direktor der Universität Dortmund. Möglich wird dies unter anderem deshalb, weil man auf wesentliche Mathematikanteile verzichtet hat, die eher für Diplom-Informatiker wichtig sind. Konzentrieren möchte man sich ganz auf die Grundlagen und Basiskonzepte einer praxisorientierten Informatik. Wer aufgenommen werden will, muss einen eigens entwickelten Eignungstest bestehen. In einem allgemeinen Teil gilt es sechs Aufgaben zu lösen, die logisches Denken, Englischkenntnisse und mathematisches Verständnis überprüfen. Im Studium dann konzentriert sich alles auf Betriebswirtschaft, Informatik, Java, Teamarbeit, Rhetorik, Design und visuelle Wahrnehmung.
Der Haken an der ganzen Sache könnte für einige Studieninteressierte die Gebühren in Höhe von 1000 Mark pro Monat sein. Auf zwei Jahre gerechnet wären dies 24.000 Mark. Wer nicht aus eigener Tasche bezahlen will oder kann, sucht sich einen Arbeitgeber, der für die Dauer des Studiums die Schulgebühren übernimmt. Im Gegenzug handelt der zukünftige IT-Professional die Dauer der Anstellung aus und verpflichtet sich damit, ein paar Jahre nach Ende der Ausbildung für die Firma zu arbeiten. Wer danach noch nicht genug hat, kann bis zum Bachelor-Abschluss weiterlernen oder sogar zum Master Professionell gelangen. Dieser Abschluss käme dann einem Informatik-Diplom gleich. Die weiterführenden Abschlüsse sind berufbegleitend geplant.
Related Links
IT-Center Dortmund Ansprechpartner für Studieninteressierte: Prof. Dr. Klaus Zeppenfeld Sonnenstr. 96-100 Postfach 105018 44047 Dortmund Tel.: 0231- 9112150 Telefax: 0231 - 9112230 E-Mail: zeppenfeld@fh-dortmund.de
Der Haken an der ganzen Sache könnte für einige Studieninteressierte die Gebühren in Höhe von 1000 Mark pro Monat sein. Auf zwei Jahre gerechnet wären dies 24.000 Mark. Wer nicht aus eigener Tasche bezahlen will oder kann, sucht sich einen Arbeitgeber, der für die Dauer des Studiums die Schulgebühren übernimmt. Im Gegenzug handelt der zukünftige IT-Professional die Dauer der Anstellung aus und verpflichtet sich damit, ein paar Jahre nach Ende der Ausbildung für die Firma zu arbeiten. Wer danach noch nicht genug hat, kann bis zum Bachelor-Abschluss weiterlernen oder sogar zum Master Professionell gelangen. Dieser Abschluss käme dann einem Informatik-Diplom gleich. Die weiterführenden Abschlüsse sind berufbegleitend geplant.
Related Links
IT-Center Dortmund Ansprechpartner für Studieninteressierte: Prof. Dr. Klaus Zeppenfeld Sonnenstr. 96-100 Postfach 105018 44047 Dortmund Tel.: 0231- 9112150 Telefax: 0231 - 9112230 E-Mail: zeppenfeld@fh-dortmund.de