
Einem Musikwissenschaftler waren bei der Untersuchung der Kladde die "rundlichen, leicht nach vorn geneigten Violinschlüssel" aufgefallen. Außerdem waren die Bassschlüssel anders notiert als in Frankreich üblich. Auch Vergleiche mit anderen Manuskripten und das verwendete Papier sprachen dafür, dass die Noten von Mozart stammen. Das Mozarteum in Salzburg hat dies bestätigt.
In dem Kompositionsbuch hat der österreichische Komponist sieben Stücke für Flöte und Harfe sowie Übungen für die Herzogin von Guînes, eine Harfenistin, festgehalten. Mozart hielt sich von Mai bis Juli 1778 in Paris auf. Aus dieser Zeit stammt das Manuskript. Die neuen Stücke sollen am Sonntag erstmals aufgeführt werden, es spielen zwei Musiker des Orchesters von Radio France vor Gästen in der Nationalbibliothek.
Diese Nachricht wurde am 19.06.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
